Typische Schwachpunkte im Kernwertschöpfungsprozess

Liefertermine und Durchlaufzeiten, die niemand verlässlich zusagen kann

Eine Auftragsplanung, die täglich umgeworfen wird, und keine Transparenz entlang der Wertschöpfungskette

Produktivität und Personaleinsatz unter dem, was Maschinen und Mitarbeitende leisten könnten

Verschwendung und Qualitätskosten: Suchen, Warten, Nacharbeit, Ausschuss, hohe Inventurabweichungen

Analyse

Schritt 1: Kernwertschöpfungsprozess und Schwachpunkte identifizieren

Wir nehmen den Kernwertschöpfungsprozess auf – vom Angebot über Arbeitsvorbereitung, Beschaffung und Fertigung bis zur Auslieferung – und machen sichtbar, wo er hakt: bei der Liefertreue, in der Auftragsplanung, beim Personaleinsatz, in der Produktivität, bei Durchlaufzeiten, Verschwendung oder Qualität.

Dafür sind wir vor Ort: mit Multimomentaufnahmen, der Auswertung von Maschinenlaufzeiten und Betriebsdaten sowie Gesprächen mit Meistern und Mitarbeitenden. Welche Themen im Vordergrund stehen, ist von Unternehmen zu Unternehmen verschieden.

Am Ende steht eine priorisierte Liste der Schwachpunkte mit ihren Ursachen – nicht eine Sammlung von Symptomen.

Kernwertschöpfungsprozess vom Angebot bis zur Auslieferung mit typischen Schwachpunkten und Leitkennzahlen je Prozessschritt

Umsetzung

Schritt 2: Massnahmen identifizieren und umsetzen

Aus den Ursachen leiten wir die Massnahmen ab, zum Beispiel eine stabile Fertigungsplanung, einen besseren Warenfluss und ein neues Layout, Ordnung und Sauberkeit am Arbeitsplatz, kürzere Rüstzeiten, den Abbau von Auftragsrückständen oder die konsequente Nutzung des bestehenden ERP-Systems.

Umgesetzt wird gemeinsam mit Ihren Teamleitern, Bereich für Bereich. So lassen sich Erfahrungen aus dem ersten Bereich auf den nächsten übertragen – und die Organisation lernt, Probleme selbst zu lösen.

Maschinenbelegung über 24 Stunden heute und im Ziel: Kapazität je Arbeitsgang planen, Rüstzeiten senken, Laufzeit in die mannlose Fertigung verlängern

Verankerung

Daneben: Transparenz über operative Kennzahlen

Parallel schaffen wir Transparenz über die wesentlichen Kennzahlen entlang der Auftragsabwicklung – etwa Liefertermintreue, Planabweichung, Materialdeckung, Auslastung und Ausschuss – mit Zielwerten und festen Routinen.

Kurze, regelmässige Besprechungen am Ort der Wertschöpfung machen Abweichungen sichtbar, solange sie klein sind. So bleibt die Optimierung im Arbeitsalltag verankert, auch wenn wir nicht mehr vor Ort sind.

Vier Kennzahlen-Ebenen: Financial KPIs für das Unternehmen, darunter operative Kennzahlen für Bereich, Abteilung und Team bis zu Maschine und Arbeitsplatz

DER UNTERSCHIED: Produktion statt Büro

Warum Operational Excellence im Industrie-KMU anders funktioniert

Viele Ansätze stammen aus der Grossserie oder aus der Verwaltung. Ein KMU mit variantenreicher Einzel- und Kleinserienfertigung hat andere Hebel: wenige Schlüsselpersonen, Maschinen für viele unterschiedliche Teile, Aufträge mit individuellen Anforderungen.

Wir setzen deshalb bei Planung, Rüstzeiten, Materialdeckung und Führung an – nicht bei Werkzeugen, die eine grosse Organisation voraussetzen.

Wie in allen Mandaten gilt: Die Methoden bleiben im Unternehmen. Ihre Meister und Teamleiter lernen, Probleme selbst zu lösen.

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House of Excellence

ERGEBNISSE: was daraus wurde

50 Prozent mehr Ausbringung mit einer kleineren Mannschaft

Sondermaschinenbauer mit rund 80 Mitarbeitenden: In der Produktion stieg die Ausbringung um 50 Prozent, bei einer um 30 Prozent kleineren Mannschaft – durch Fertigungsplanung, Layout, Systemunterstützung und eine neue Lagerführung.

Wie gross der Hebel ist, hängt von der Ausgangslage ab: vom Geschäftsmodell, vom Teilespektrum und davon, wie viel Transparenz bereits besteht. Deshalb nennen wir keine pauschalen Zielwerte, sondern leiten sie in der Bestandsaufnahme her.

Die Wirkung entsteht dort, wo Transparenz, klare Verantwortlichkeiten und konsequente Führung zusammenkommen.

Fallbeispiel lesen

EINORDNUNG: Wo liegt Ihr Hebel?

Finden Sie heraus, wo Ihr grösster Hebel liegt

Nicht jedes Produktivitätsproblem ist ein Produktionsproblem. Oft liegen die Ursachen in der Auftragsabwicklung, im Sortiment oder in der Kalkulation.

Sie entscheiden, wie wir unterstützen: in der Führung einzelner Handlungsfelder, in Workshops mit Ihren Führungskräften oder in operativer Verantwortung.

Wer zuerst eine Einordnung möchte, nutzt den Quick Health Check: in fünf Minuten ausgefüllt, als fünfseitiges Profil von einem erfahrenen Berater geprüft und kostenlos.

Quick Health Check starten
Hebel für mehr Produktivität

Unsere Themenschwerpunkte

Mit massgeschneiderten Ansätzen und bewährten Methoden unterstützen wir Sie bei der Ausrichtung und Weiterentwicklung Ihres Unternehmens - unabhängig und ausgehend von Ihrer aktuellen wirtschaftlichen Situation.

Transformation: Entwicklungs- und Bürobereich eines Industrieunternehmens

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Schärfen Sie Ihre Strategie und Entwickeln Sie eine ganzheitliche Ausrichtung zur Realisierung von Wachstumschancen.  

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Optimierung: Fertigungsbereich mit Montagearbeitsplätzen und Materialfluss

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Steigern Sie Ihre Problemlösungskapazität und entwickeln Sie Ihre Organisation vom Mittelmass zur Spitzenleistung.  

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Restrukturierung: Produktionshalle mit Anlagen und Werkerarbeitsplätzen

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Sichern Sie die Überlebensfähigkeit Ihres Unternehmens durch strukturelle Eingriffe und eine nachhaltige Ertragsoptimierung.

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Sanierung: Fertigungsbereich eines Industrieunternehmens mit Anlagen und Mitarbeitenden in Bewegung

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Sichern Sie Liquidität und Fortbestand Ihres Unternehmens und stellen Sie seine Ertragskraft nachhaltig wieder her.

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HÄUFIGE FRAGEN

Häufige Fragen zu Operational Excellence

Was bedeutet Operational Excellence?

Operational Excellence beschreibt die Fähigkeit eines Unternehmens, seine Leistung zuverlässig, effizient und in gleichbleibender Qualität zu erbringen und sich dabei laufend zu verbessern. Im Industrie-KMU heisst das vor allem: termintreue Auftragsabwicklung, hohe Maschinenlaufzeiten, kurze Rüstzeiten und angemessene Bestände.

Worin unterscheidet sich Operational Excellence von Lean Management?

Lean Management liefert viele Werkzeuge, etwa zur Vermeidung von Verschwendung. Operational Excellence ist der umfassendere Anspruch: Werkzeuge, Kennzahlen und Führung greifen so ineinander, dass Verbesserung zur Routine wird.

Braucht es dafür neue Software oder Maschinen?

Meist nicht als ersten Schritt. Die grössten Hebel liegen in der Regel in Planung, Rüstzeiten, Materialdeckung und Führung. Investitionen lohnen sich dann, wenn klar ist, wo der Engpass liegt.

Für welche Unternehmen eignet sich der Ansatz?

Für produzierende KMU mit Einzel-, Varianten- und Kleinserienfertigung, insbesondere im Maschinen- und Anlagenbau, in der Metallverarbeitung und bei Werkzeugherstellern in der Deutschschweiz und in Süddeutschland.

Brauchen wir dafür ein neues ERP-System?

Meist nicht. In vielen Unternehmen wird das vorhandene System nur zu einem kleinen Teil genutzt. Wir sorgen zuerst für saubere Stammdaten, klare Prozesse und die Nutzung der vorhandenen Funktionen. Ob sich eine neue Lösung lohnt, entscheidet sich erst danach.

Unser Angebot

Institutional Learning

Fünf Formen der Zusammenarbeit, vom Workshop bis zur Führung auf Zeit. Das Ziel ist immer dasselbe: Ihre Organisation löst ihre Probleme künftig selbst.

Workshops und Seminare

Methodenwissen zu den Grundfragen der Unternehmensführung für Ihre Führungskräfte, im Unternehmen oder offen ausgeschrieben.

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Sparring und Coaching

Wir begleiten Inhaber und Geschäftsführer als Sparringspartner, die ihre Organisation in eigener Regie auf Spitzenleistung ausrichten. Die Verantwortung bleibt bei Ihnen.

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Beirat und Advisory Board

Wir wirken in formellen oder informellen Gremien mit, als Beirat, Aufsichtsrat oder Verwaltungsrat, im gewünschten Rhythmus und im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe.

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Klassische Beratung

Diagnose, Konzept und Begleitung der Umsetzung, zum Beispiel mit dem Corporate Health Check oder dem Aufbau eines CEO-Cockpits.

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Führung auf Zeit

Im Rahmen eines Beratungsmandats übernehmen wir operative Verantwortung bis zur Geschäftsführung, mit geplanter Übergabe an Ihre eigene Führung.

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